Schüleraustausch 2014

Bild des Benutzers Gernot Schobert

18 Jungen und Mädchen der achten Klasse der Schule aus Arco befinden sich seit Sonntagabend bis zum Samstag in Schotten und erwidern damit den Besuch ihrer gleichaltrigen Freunde vom Mai diesen Jahres. Die 13- und 14-Jährigen wohnen in Schottener Familien. Am Montag wurden sie im historischen Rathaus von Bürgermeisterin Susanne Schaab, dem Vorsitzenden des Verschwisterungsvereins Schotten, Hans Otto Zimmermann, und dessen Stellvertreter Gernot Schobert offiziell begrüßt. Die Rathauschefin dankte für den Besuch und wünschte sich dauerhafte Kontakte zwischen den jungen Menschen.

Ihr Dank galt auch der Schule, und in diesem Fall besonders Eric Fischer, für die Pflege der Freundschaft zwischen den jungen Menschen. Zimmermann stellte die Arbeit des Verschwisterungsvereins vor und berichtete, wie es zur Städtepartnerschaft im Jahr 1960 gekommen ist. Schobert verwies auf weitere Gäste aus Arco, die in dieser Woche in Schotten sind: 18 Alpini und Mitglieder des Katastrophenschutzes (NuVolA) und neun Mitglieder der Associazione Arma Aeronautica (ehemalige italienische Luftwaffen-Soldaten). Am Freitagabend seien die Rückverschwisterung zwischen den oberhessischen Reservisten mit den Alpini und die Erneuerung des Freundschaftspakts mit der NuVolA geplant. Am Montag waren die jungen Gäste in der Vogelsbergschule von der Schulleitung begrüßt worden, dann besuchten sie den Unterricht in verschiedenen Klassen.

Sportaktivitäten in der Turnhalle (Fußball/Trampolin) folgten der Empfang im Rathaus durch Bürgermeisterin und Verschwisterungsverein sowie eine Stadtrallye in Schotten. Weitere Aktivitäten sind Tagesfahrten nach Frankfurt mit Besuch des Maintowers, kurze Stadtführung, Einkaufsbummel und Zoobesuch sowie nach Rüdesheim mit Romantiktour (Seilbahnfahrt, Wanderung, Schifffahrt und Burgbesichtigung). In der Schule sind Kunst- und Musikprojekte, gemeinsames Bilderschauen und Regelunterricht geplant, beim Besuch des Hoherodskopfs geht es auch in den Kletterwald. Den Tag der deutschen Einheit verbringen die Italiener in den Familien, gegen 19 Uhr beginnt das Treffen in der Schule zur Abschiedsfeier mit Abendessen. Am Samstag treten die beiden Lehrkräfte Piera Bertamini und Diego Bartoli mit ihren Zöglingen die gut zwölfstündige Heimfahrt mit dem Bus an.