Neues aus Arco

Bild des Benutzers Gernot Schobert

Es weihnachtet in Schotten Partnerstadt Arco am Gardasee. Seit 17. November findet rund um die katholische Kirche der Weihnachtsmarkt statt. Rund um das Gotteshaus und auf dem Platz vor der Stadtverwaltung stehen 41 Holzhäuschen, in denen Allerlei angeboten wird. Das reicht von Glühwein, über heiße Maronen und Handgearbeitetem bis hin zu Wurst, Brot und Käse. Hier hat der Besucher die Qual der Wahl. Markt ist im Dezember samstags, sonntags und werktags von Dienstag bis Freitag sowie vom 1. bis 7. Januar. Bis jetzt war es noch relativ ruhig, der große Besucherandrang hat Ende November/Anfang Dezember noch nicht eingesetzt, wird aber noch erwartet. Mittlerweile gibt es im Trentino in vielen Orten derartige Weihnachtsmärkte, die größten sind in Trient und Rovereto. Der Zuspruch in Trient war am ersten Dezember-Wochenende gemischt, ein Teil der Händler war zufrieden, andere wiederum klagten über schlechten Umsatz. Auch auf Sicherheit wird heuer großer Wert gelegt. In Arco sind die Zugangsstraße zum Marktgelände mit Barrieren versehen, zudem kontrollieren dort Polizei und private Sicherheitsunternehmen. In den Einkaufsstraße hängt die Weihnachtsbeleuchtung, zudem wurden blaue Teppiche ausgelegt, aus dem Lautsprechern ertönt Weihnachtsmusik. Die Mini-Eisenbahn fährt durch die Gassen. Auf dem Festplatz gibt es Esel-Reiten und einen kleinen Zoo mit Kühen, Pferden und Schafen. Auf den Plätzen stehen große Weihnachtsbäume.

Das Weihnachtsessen des Verschwisterungsvereins „Arco obiettivo Europa“ fand im Restraunt des Hotels Palace statt. 132 Freunde des Europa-Gedankens waren dazu gekommen, zahlten 20 Euro für das Menü und zusätzlich zehn Euro für ihre Mitgliedskarte 2018. Vorsitzender Lino Rosa war überwältigt von der Vielzahl der Besucher, darunter waren viele Teilnehmer der Reisen, die der Verein in diesem Jahr durchgeführt hatte. Unter den Gästen waren auch Bürgermeister Alessandro Betta, sein Stellvertreter Stefano Bresciani sowie die Stadträtinnen Silvia Girelli und Marialuisa Tavernini. Serviert wurden ein Porree-Törtchen mit Asiago-Käse, Salat aus Zucchini und Pilzen, Artischocken-Herzchen mit Olivenöl und rohes Carne Salada (eingelegtes Rindfleisch in Scheiben). Dem folgten Risotto mit gelben Steckrüben und Marzemino und Lasagne. Die Hauptspeise wurde eingespart, zum Dessert gab es Süßes aus Kastanie mit Vanillesoße, dazu gab es Wein, Wasser, Espresso und Grappa. Während des Essens wurden Bilder der diesjährigen Verschwisterungsaktivitäten gezeigt, nach dem Essen war Musik, zu der so mancher auch tanzte.

Die Associazione Arma Aeronautica (AAA) obererer Gardasee und Ledrotal feierte in der Kirche von Riva (Rione Degasperi)  ihre Madonna di Loreto. Nach einem Gottesdienst gab es im Vereinsheim in San Tomaso einen kleinen Empfang, die Feier endete mit einem festlichen Menü im Restaurant des Hotels „Liberty“ in Riva. Dazu waren auch der Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende der Kreisgruppe Oberhessen im Reservistenverband, die mit der AAA und den Alpini Arco verschwistert ist, angereist. Zwei Tage zuvor hatten sich die beiden Oberhessen sowie viele Mitglieder der AAA ebenfalls in dieser Kirche von Riva eingefunden. Doch diesmal war das aus einem traurigen Anlass. Leopoldo Lorenzin war im Alter von 67 Jahren verstorben und wurde an diesem Tag beigesetzt.

In dem rund 50 Seelen zählenden Stadtteil von Riva, in Pregasina, fand die alljährliche Gedenkfeier für die verstorbenen und gefallenen Alpini statt. Hierzu trafen sich Abordnungen aus allen Gruppen des Bezirks oberer Gardasee und Ledrotal zu einem Gottesdienst mit anschließendem Glühwein. Danach hatte die örtliche Alpini-Gruppe zu Suppe, Schinken und Wein ins Restaurant „Hotel Panorama“ eingeladen. Auch hier waren die beiden Oberhessen vertreten. Mario Gatto, der für diese Alpini-Gruppen zuständig ist (also eine Art Kreisvorsitzender ist), hatte gute Arbeit geleistet.

Der Verein „Arco obiettivo Europa“ plant im Februar seine Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen. Außerdem sind im kommenden Jahr wieder zahlreiche Fahrten vorgesehen. „Nach Usbekistan und in Bogens französische Partnerstadt Artez soll es gehen“, sagte Vorsitzender Lino Rosa. Zudem wird es eine Teilnahme an der Verschwisterungstour ab 20. Juni in Thüringen geben.

An der Baustelle am Casino hat sich einiges getan. Die lange andauernde Renovierung des Glaspavillons  ist endlich beendet.